Aktivitäten 2016

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Wir haben wieder den Maibaum gesetzt

Zum neunten Mal - eine Tradition in Refrath!

30.04.2016

Am 30. April 2016 hat der Bürger- und Heimatverein zum neunten Mal einen Maibaum gesetzt. Starke Männer des BHV und andere Helfer haben ihn an der Golfplatzstraße gefällt und schon am 29. April mit einem Lkw in den Bürgerpark gebracht.
 
Wegen des vorhergesagten schlechten Wetters wurden alle Vorbereitungen in diesem Jahr nur auf kleiner Flamme gekocht. Die Mielenforster Musikanten wurden abgesagt und Speisen und Getränke nur in begrenzten Mengen eingekauft.

Und dann war das Wetter doch noch ganz ordentlich. Viele Refrather Bürger kamen um mit uns das mittlerweile traditionelle Fest zu feiern.
 
Die Gruppe der Montags-Jedermänner des TVR hat in diesem Jahr wieder tatkräftig geholfen und den gesamten Getränkebetrieb übernommen. Dafür ein herzliches Dankeschön.
 
K. Büscher 29.05.2016
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Jahresfahrt des BHV 14. bis 15. Juni 2016

Einbeck – Hildesheim

 
Das Ehepaar Anneliese und Konrad Büscher übernahmen die Planung der diesjährigen Jahresfahrt für die Mitglieder des BHV, Refrath. Insgesamt 36 Personen hatten Interesse an diesem Reiseziel.
 
1.Tag
Ziel: Einbeck


Einbeck empfing uns im Bereich des Busparkplatzes als nichts sagend und mit Regen. Die Stadtführer stellten sich ein und der kurze Weg zu Innenstadt war langweilig und naß

Nach Überquerung einer kleinen Brücke sowie einem Torbogen durch die Stadtmauer tat sich eine Offenbarung auf. Eine wunderschön erhaltene Fachwerkstadt bot sich uns. Die Erklärungen des Stadtführers erreichten eine staunende Besuchergruppe, die nicht fassen könnte, was für Schönheit sich „unser Conny“ ausgedacht hat, um uns zu erfreuen. Die altertümlichen Fachwerkbauten mit all ihren farbigen Verzierungen in der Tiedexer Straße, einfach sehenswert. Der Rundgang durch Einbeck – meist zwar im strömenden Regen – war beeindruckend und fantastisch.


Herr Büscher bot eine weitere Steigerung des Programms auf, zwar jetzt nicht unbedingt für kunsthungrige Mitglieder, sondern nun waren technische Interessen gefragt. Wir konnten die Einbecker Brauerei besichtigen. Unsere Gruppen wurde durch die moderne Brauerei geführt und wir konnten den Brauablauf gut nachvollziehen und nach vielen, vielen Treppenstufen „auf und ab“ , im Braukeller gemütlich das gute frisch gebraute Bier uns schmecken lassen.
 

Abends war im ältesten Gasthaus, dem „Brodhaus“, ein vorzügliches Abendessen geplant, natürlich - wer wollte - auch mit Einbecker Bockbier.
Fazit: 1. Tag sehr gelungen.
 

2. Tag.
Ziel: Hildesheim
 

Eine Steigerung der Fahrt ließ nicht auf sich warten! Nach einem guten Frühstück und der landschaftlich schönen Fahrt von Einbeck nach Hildesheim durch die Ausläufer des Weserberglandes, erreichten wir den Domplatz in Hildesheim, einem Weltkulturerbe.
Überwältigend – diese Weite des Platzes – dieses Bauwerk – diese Schönheit.
 

Herr Büscher hatte natürlich für beste Führung gesorgt und die eine Gruppe wurde sogar vom dem dortigen ehm. Weihbischof, Herrn Koitz geführt.
 

Der restaurierte mittelalterliche Dom war in sonniges Vormittagslicht getaucht und die sandfarbenen Töne des Innenraumes vermittelten Wärme und Geborgenheit. Die Kunstwerke, die der Hildesheimer Dom sein eigen nennt – traumhaft – die Bernward-Tür, das Taufbecken, die Leuchter, die Christussäule, die Krypta, die Marienstatue, der Kreuzgang und vor allem der 1000jährige Rosenstock - wunderschön und sehenswert. Gelungener Abschluss dieses Aufenthaltes im Hildesheimer Dom war eine meditative Viertelstunde mit Gebet und Orgelspiel. Insgesamt ein Erlebnis seltenster Art.
Mittags gab es wieder gutes Essen in einer alten Hildesheimer Gaststätte, der "Bürgermeisterkapelle".
 

Ein weiterer Höhepunkt war dann um 14.30 h die Besichtigung der Michaelskirche, dem weiteren Weltkulturerbe Hildesheims. Schon die Lage dieses außergewöhnlichen Bauwerks auf einer Anhöhe beeindruckte uns, die Form des besonderen Grundrisses – ein Doppelkreuz bzw. eine doppelchörige Basilika mit 2 Querhäusern , die Schönheit der Holzdecke, die romanische Krypta – alles wirklich einmalig

Anschließend – natürlich bei strömenden Regen – stand der Stadtgang
durch die teilweise rekonstruierte und sehr saubere Altstadt mit vielen schönen Fachwerkhäusern an. Ebenfalls beachtens- und sehenswert, nach all dieser sinnlosen Zerstörung vor 70 Jahren.
 

Nach all der Kunst tat uns die Einkehr „im Café „Nil“ gut. Kaffee und Kuchen konnte jeder Teilnehmer sehr gut gebrauchen.
 

Um 17.00 h verließen wir Hildesheim. Unterwegs nach Sturm und Regen zeigte sich uns als Zeichen des Friedens ein gewaltiger Regenbogen.
Nach all dem Schönen, das wir erleben durften, war dies das i-Pünktchen dieser Jahresfahrt.
Ob diese Naturschönheit wohl auch von Herrn Büscher eingeplant wurde???
 

Herzlichen Dank an die Planer dieser Tour, dem Ehepaar Anneliese und
Konrad Büscher.

 

Elke Hinz - 17.06.2016
 
 
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Tagesausflug des Bürger- und Heimatvereins, Refrath am 27.Juli 2016

Sommerzeit - Ausflugszeit

 
Für den 27. Juli 2016 war eine Tagestour in die nahe Eifelregion geplant. Herr
HP Müller hatte hierfür die Organisation übernommen und so war der sonnige
Sommertag ausgefüllt mit etlichen Highlights.
 

Zuerst besuchten wir Altenahr und die Burg Are. Eine nette Stadtführerin übernahm unsere Gruppe, um uns mit der Geschichte der Stadt und dem nötigen Insiderwissen zu versorgen.
Der steile Aufstieg auf die Burg Are schreckte die Gruppe nicht merklich ab. Die umwerfende Sicht von der Burg oben begeisterte und lohnte die Anstrengung des Aufstieges.

 

Anschließend fuhren wir die Ahr, flußaufwärts in Richtung des Quellgebietes. Durch wunderschöne Wälder hinauf auf eine Wiesenlandschaft mit herrlichen Sichtachsen auf eine Höhe von 465 m, um im Bahnhof Engeln, der Endstation des Vukan-Expresses (Brohltalbahn) eine Rast einzulegen. Hier wurden wir sehr gut beköstigt, was ja bei den BHVlern Tradition hat.

 

Mit der betagten Brohltalbahn (Vulkan-Express) fuhren wir dann bzw. zuckelten wir gemütlich hinab hinunter ins Rheintal zur Endstation Brohl (67 m). Diese Reise durch eine herrliche Landschaft nahm ca. 1 ½ Std. Fahrtzeit in Anspruch, aber wen wundert es; selbst hier wurden wir mit Kaffee versorgt. Also Luxus pur.

 

Nach diesem Event ging es in die nächste vorbereitete Runde. Herr HP Müller hatte sich für uns noch etwas ganz besonders ausgedacht, und zwar besuchten wir eine Straußenfarm, die auf Höhe von Remagen gelegen ist. Dieser landwirtschaftliche Betrieb hat sich auf Zucht, Vertrieb und totale Verwertung der Tiere spezialisiert. Wir wurden mit einer Kleinbahn durch das weitläufige Anwesen gezogen, um alle Aufzuchtsschritte kennen zu lernen und anschließend wurden auch wir vom Hof bewirtet.

Das Abendessen kam also „vom Strauß“, was sich als sehr bekömmlich und sehr gut schmeckend herausstellte. Der zum Hof dazugehörende „Giftshop“ bot u. a. sogar Straußenfedern zur Staubreinigung im Haushalt an. Welch ein edles Hilfsmittel für die fleißige Hausfrau.

 

Also hat der BHV wieder für uns einen sehr schönen abwechslungsreichen Tag ge-
zaubert. Dafür unseren herzlichen Dank an die Organisatoren Marga und HP Müller.

 
Elke Hinz - 09.08.2016
 
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Führung durch die Wahner Heide, 27.August 2016

 
An diesem Tag, sicher der gefühlte heißeste aber sonnige Samstag, der für die geplante Wanderung "Wahner Heide " anstand.
 
Trotz dieser Witterung, ließen es sich ca. 20 Personen, alles Mitglieder des BHV, nicht nehmen, diese Führung, die von Herrn HP Müller organisiert wurde, mitzumachen
 
Diese Entscheidung war richtig.
 
Wir hatten alle nicht mit dieser Naturschönheit - quasi - vor unserer Haustüre gerechnet.
 

Der Rancher, vom " Bündnis Heideterrasse e.V:" führte uns fast 2 Stunden fachkundig durch eine wunderschöne, abwechslungsreiche Heidelandschaft. Er erzählte  uns ausführlich von den zurückliegenden jahrelangen notwendigen Arbeiten, die für eine Renaturalisierung des als Truppenübungsplatz und Tongrube genutzen Geländes erforderlich waren, von den besonderen geschichtlichen Umständen, die dafür sorgten, dass dieses belastete Gelände wieder in herrliche Natur umwandelt werden konnte. Er machte uns auch auf viele seltene Pflanzen am Wegesrand aufmerksam, die für die Heide typisch sind.

Ein herrlicher einmaliger Samstagvormittag.

 

Wie beim BHV üblich, ein guter Abschluss muss sein. Wir besuchten das Gasthaus "Heidekönig" in Troisdorf und labten uns im Schatten bei kühlen Getränken und gutem Essen.

 
Danke für alles.
 
Elke Hinz - 11.09.2016
 
 
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Der Schildertag des BHV in Refrath am 24.09.2016
Kurznotizen von Manfred Büscher
 
- Zu dem Treffen im Stachelsgut zur Enthüllung zweier neuer Schilder kamen gut
   25 Personen. ( BHV-Mitglieder und Nichtmitglieder ).
- Bei den anschließenden beiden Radführungen nahmen noch insgesamt 14       
   Personen teil.
 
Nähere Informationen sh.auch Artikel: "Schilder an historisch wichtigen Orten"
( auf der Presseseite  ).
 
 
                                                               ...[Bildseite 5]...