Presse 2016
Der Bürger- und Heimatverein im Spiegel der örtlichen Presse.
Pressemitteilung des BHV, Juni 2016
Aktuelles
Die Brücken und Stege im Zaubersee können wieder gefahrlos genutzt werden
Auf Initiative des Bürgervereins hin wurden im Juni 2016 die Brückengeländer im Zaubersee durch den Zimmermann Ulrich Gerlach erneuert.
Somit können die Refrahter Bürger dieses Kleinod der Naherholung wieder gefahrlos nutzen.
Die Stadt Bergisch Gladbach steuerte das Baumaterial bei, der Heimatverein die Handwerkerleistungen.

Nebenstehendes Foto: U. Gerlach
Monatliches Treffen
Im Juni fand wieder das monatliche Treffen des BHV in den Räumen der Gaststätte „Ewige Lampe“ statt. Ein besonderes Thema gab es dieses mal nicht.
 
Fahrten, Wanderungen, Vorträge

Jahresfahrt nach Hildesheim und Einbeck am 15.-16. Juni 2016
Organisiert vom 2ten Vorsitzenden Konrad Büscher werden wir u.a. die Brauerei in Einbeck und den Dom in Hildesheim besichtigen
Bericht sh. unter Aktivitäten auf unserer Website.
Aktivitäten
Pflege der alten Kirche
Unterstützt von einigen Asylbewerbern haben einige Mitglieder des bhv den Kirchhof der „Alten Kirche“ (Taufkirche)
wieder „auf Vordermann“ gebracht. Hier wünschen wir uns weitere Unterstützung durch Mitglieder des bhv und andere Bürger Refrath‘s , damit nicht immer dieselben Personen antreten müssen, bzw. eine Vertretung im Abwesenheitsfall möglich wird.
Ankündigungen
 
Das nächste monatliche Treffen findet am 06. Juli 2016 in der „Ewigen Lampe“ (Wilhelm Klein Straße in Refrath) statt.
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Ausgabe Juli/ August 2016
 
Der Heimatverein braucht fitte Helfer
 
Der Bürger- und Heimatverein bittet um tatkräftige Unterstützung für vielfältige Pflegearbeiten und sucht auch Paten für 41 Rundwegeschilder.
 
„Wir benötigen in unserem Verein unbedingt neue, und vor allem jüngere Mitglieder, denen körperliche Arbeit leicht von der Hand geht“, sagt Hans Peter Müller , Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins Refrath. Er wurde im Verlauf der Jahreshauptversammlung für ein weiteres jahr gewählt. Auch Konrad Büscher nahm die die Wahl zum 2. Vorsitzenden für 12 Monate an. Beide hatten im Vorfeld gespielt, keine weitere Amtszeit zu wirken.
Da Veinsmitglied Wilfrid Krux jedoch in Aussicht stellt, sich 2017 für die Vorstandswahl aufstellen zu lasse, gingen sie den Kompromiss ein, sich zur Wahl zu stellen und weitere 12 Monate das Amt zu bekleiden. Im Verein begrüßt man aktuell sehr die Hilfestellung, die man durch junge Flüchtlinge erfährt. Sei es bei der gärtnerischen Arbeit, der Reinigung von Grabkreuzen an der alten Kirche oder die Abholung/Aufstellung des Maibaums. Kennengelernt hat H.P. Müller die hilfsbereiten jungen Männer, die auch unter dem Maibaum mitfeierten, beim Deutschunterricht, den er ehrenamtlich (ökumenische Pfarrarbeit) leistet. Die Aktivitäten im Verein (1920 als Interessengemeinschaft gestartet. 1952 als Verein eingetragen), sind vielfältig. Umfassend die Einsatzgebiete/Pflegearbeiten. Alte Kirche. Motte in Kippekausen. Gelände Zaubersee Refrath Erneuerung der Brücke). Archivarbeiten. Unterstützung bei geplanten Führungen, der Gestaltung der Homepage und Erstellung einer DVD.
41 „Rundwegeschilder“ in den Ortsteilen aufgestellt müssen ebenfalls gepflegt werden. Nicht alle Schilder haben einen Paten bzw. gemeldete Paten können aus gesundheitlichen Gründen ihrer Zusage nicht mehr nachkommen. Daher sollen Paten gefunden werden, die sich um den Zustand der Tafeln kümmern, Schäden melden, einfach nach dem Rechten sehen. Zwei Mitglieder kümmern sich um die Koordinierung der Betreuung.
Genauere Angaben zu den Rundwegen finden Interessierte auf der Homepage des Bürger- und Heimatvereins. Hier sind auch die Hinweise zu den zahlreichen Veröffentlichungen (Buchreihen „Refrath gestern und heute“) hinterlegt.
 
Text und Foto: H. Niekammer
 
 
Mit freundlicher Genehmigung: H. Niekammer; GL- Verlags GmbH
 
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Ausgabe: Freitag 19.August 2016
 
Früher und Heute: Refrather Steinbreche
 
Vor dem ersten Weltkrieg, um die Jahrhundertwende, wurde das landwirtschaftliche Gut Steinbreche in Refrath zu einem der größten Ausflugsziele des des Rheinlands umgebaut, weiß Hans Peter Müller. Der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins hat diese beiden Fotos zur Verfügung gestellt. Einst war gegenüber, am heutigen Kahnweiher, der sogenannte Refrather Marmor abgebaut worden, mit dem JanWellem die Fassade des Bensberger Schlosses gestaltete. 1710 schenkte der Kurfürst das Areal der Steinbreche dem Steinmetz Leonhard Goudhair für dessen Verdienste beim Abbau der Kalksteine. Auf dem kolorierten historischen Foto ist die Sommerfrische mit Ausflüglern zu sehen, die auf dem Gelände sogar Fahrräder, Pferde und Esel mieten konnten.
Der große Orchestersaal wird heute vom Bürgerzentrum Steinbreche bewirtschaftet und dient als Veranstaltungszentrum. Im vorderen Gebäude ist ein chinesisches Restaurant.
 
Text: Birgit Eckes                               Fotos: BHV - Refrath
 
 
Mit freundlicher Genehmingung: Kölner Stadtanzeiger http://www.ksta.de
 
 
 
 
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Ausgabe: Montag 26.September 2016
 
Schilder an historisch wichtigen Orten
Bürgerverein: Neue Informationstafeln erzählen von der Refrather Geschichte
 
Bergisch Gladbach. Nach und nach füllt sich der Platz am Rondell mit Teilnehmern und Hans Peter Müller begrüßt zahlreiche bekannte Gesichter. "Wir haben zwei neue Informationstafeln aufgestellt und im Anschluß an die Enthüllung werden wir den vierten Rundweg durch Refrath auf einer Radtour offiziell vorstellen", erläutert er. Unter dem Vorsitz von Müller und seinem Vize Manfred Büscher hatte der Bürger- und Heimatverein Refrath über viele Monate in den historischen Archiven gewühlt und sich schließlich für die Standorte Stachelsgut und die Kreuzung Hirschanger-Simonswiese als historisch bedeutsame Standorte für die neuen Informationstafeln entschieden. Stachelsgut verdanke seinen Namen der Familie Stachius, die gegen Ende des Dreißigjährigen Kriegs an der Stelle einen Hof besaßen., wo heute mit der Hausnummer 33 ein Wohnhaus steht. Rund um den hof siedelten sich die Nachfahren der Stachius-Familie an und ein kleines Dorf entstand. Unter den etwa 25 Teilnehmern ist auch der elfjährige Moritz. Seit neun Jahren lebt der gebürtige kölner in Refrath und interessiert sich sehr für die Geschichte des Gladbacher Stadtteils. "Ich freue mich darauf, mehr über Refrath zu erfahren und werde nachher auch an der Radtour teilnehmen", verrät er.

Wenige hundert Meter entfernt wartete vor der ehemaligen Vikarie eine weitere Tafel auf ihre Enthüllung. 1758 hatte der Bensberger Pfarrer Noethen eine Stiftung ins Leben gerufen, um die seelsorgerische Betreuung der Refrather zu sichern und den Kindern in den Wintermoanaten Lesen und Schreiben beizubringen. Zwölf Vikare bewohnten im Verlauf das Gebäude, die mehr schlecht als recht von dem Geld aus der Stiftung auskamen. Alle Versuche des Vereins, das historische Gebäude unter Denkmalachutz stellen zu lassen blieben erfolglos. 1992 wurde es verkauft und vom neuen Eigentümer abgerissen, um einem repräsentativen Neubau Platz zu machen. Während sich ein Teil der Teilnehemer im Anschluß mit ihren Fahrrädern auf den neuesten knapp vier Kilometer langen und mit neun Informationstafeln versehenen Rundweg begeben, überlegt Moritz in Begleitung von Max Osenberg, ob er sich für die zehn Kilometer lange Rundtour in den Refrather Süden und Frankenforst entscheiden soll. "ich bin auf jeden Fall gespannt darauf, was mich erwartet", freut er sich.
 
Text: Dirk Volkmann
 
 
Mit freundlicher Genehmingung: Kölner Stadtanzeiger http://www.ksta.de
 
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Ausgabe: Dienstag, 22. November 2016
 
Refrather Geschichte erleben
 
Erinnerungen  Bürger- und Heimatverein hat Broschüre zu Rundweg vorgelegt
 
Bergisch Gladbach Wer die Geschichte Refraths entdecken möchte, tut dies am besten zu Fuß oder per Rad. Mehrere ausgeschilderte Rundwege mit insgesamt 42 Informationstafeln stehen für ein derartiges Vorhaben inzwischen zur Verfügung. Für den vierten Rundweg, der jüngst eingeweiht wurde, hat der Bürger- und Hdeimatverein jetzt auch eine ausführliche Wanderbroschüre vorgelegt. „Wir schlagen vor, den Weg wieder bei den »Juffern« an der Steinbreche zu beginnen, aber da es ein Rundweg ist, kann man beliebig einsteigen“, sagt der Vereinsvorsitzende Hans-Peter Müller.
 
Von dort führt der neue Weg durch den Nordosten von Refrath, informiert über das alte Werheider Gut, dann vorbei an Grundschule Mohnweg und Wilhelm-Wagner Schule, zum Junkersgut und zur Kicke mit „Kickehäuschen“, von dort aus zur Kaule mit Kaulengut und Wegekreuz über Halbenmorgen und Brandroster Richtung Kläranlage zum Gut Beningsfeld, schließlich über Beckershäuschen zurück. Überall auf dem Weg gibt es Geschichte und Geschichten zu entdecken. „Die Stationen des Weges erinnern an das vergangene Refrath, wollen aber auch Anstoß sein, sich mit dem derzeitigen zu befassen“, sagt Müller mit dem Blick auf zahlreiche bauliche Veränderungen. Refrath sei kein Museumsdorf, aber die Art, wie bauliche Veränderungen herbeigeführt würden, sei durchaus strittig. „Aus Alt-Refrath ist binnen weniger Jahre Neu-Refrath geworden“, kritisiert er. Wir können froh sein, dort wenigstens noch zwei denkmalgeschützte Fachwerkbauten nahe der alten Kirche zu haben.“ Es gebe aber auch positive Beispiele, wie das Fachwerkhaus „Brandroster“ Nr. 29, das zwar nicht unter Denkmalschutz stehe, aber von einer jungen Familie gekauft und erhalten worden sei.

Müller bietet Führungen über die Wege an und freut sich über Anregungen, Informationen oder alte Bilder, (02204) 66355.
 
Text: Dr. Stephanie Peine                                             Foto: Ch. Arlinghaus
 
Mit freundlicher Genehmingung: Kölner Stadtanzeiger http://www.ksta.de
und Kölnische Rundschau http://www.rundschau-online.de. Der Artikel ist in beiden Zeitungen gleichlautend erschienen.
 
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Neue Gelaender

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Pflegearbeiten an der alten     Kirche
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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